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Einkaufen ohne Plastikmüll – geht dies überhaupt noch?

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*Werbung mit Charme*

Früher war alles besser, nein so möchte ich gar nicht anfangen. Aber an eine Sache erinnere ich mich, die war in meinen Augen auf jedenfall besser.Ich erinnere mich noch an eine Zeit, da war es möglich, komplett plastikfrei einzukaufen. Da gab es neben der Bäckerei meiner Eltern den kleinen Milchladen, da wurde morgens die frische Milch in die mitgebrachte Kanne abgefüllt.

Oder in der Bäckerei wurde das Mehl lose verkauft, das wir zuvor lose von der Mühle geliefert bekommen haben. Die Kunden haben ihre Brötchen in Stoffbeutel gefüllt bekommen.

Auf dem Markt wurde alles in Papiertüten verpackt, Plastik habe ich damals nie gesehen.

Beim Metzger durften wir unsere Dose mitbringen und diese wurde mit Fleisch und Wurst befüllt.

Dann kam irgend wann Anfang 2000 das neue Lebensmittelgesetz und alles änderte sich schlagartig.

Der Metzger durfte die Dose nicht mehr annehmen, überall wurden Plastikbeutel zum Verpacken angeboten und ganz schlimm, Gemüse wurde bereits in Plastik verpackt verkauft. Das nimmt in meinen Augen teilweise schon arge Stilblüten an, wie z.B. das geschälte Ei oder die geschälte Mandarine in Plastik zum Snacken???

Obst- und Gemüsebeutel von TreeBox

So langsam merke ich aber, dass einige umdenken. Ich habe das junge Unternehmen TreeBox entdeckt. Da bekommst du Obst- und Gemüsebeutel, eine tolle Alternative für die Plastikbeutel in der Gemüseabteilung deines Supermarktes. Am Label des Beutels findest du das Tara-Gewicht des Beutels, das dann von dem Gewicht abgezogen werden kann.

Diese Idee finde ich einfach super, habe mir gleich mal die Beutel für den nächsten Einkauf geschnappt und bin damit zu meinem Bauern gegangen. Leider war sie gar nicht begeistert, hat sich sogar etwas echauffiert, da hätte sie viel zu tun, wenn jeder seine eigenen Beutel mitbringt und sie extra das Tara ändern muss. Wir haben uns geeinigt, ich bringe ihr mein Obst/Gemüse in einem Korb an die Kasse, sie wiegt es und füllt es dann in meine Beutel. So kann ich damit leben 🙂

Dann habe ich es im Supermarkt versucht. Dort wiege ich selbst, deswegen kann ich den Tara gar nicht beeinflussen. Deswegen bleibt auch hier nur die Alternative, erst wiegen, dann verpacken. Klappt aber auch super und an der Kasse wurde ich gleich gefragt, uih, was für tolle Beutel, wo gibt es diese denn?

TreeBox Obst- und Gemüsebeutel

Als ich für diesen Artikel im Internet recherchiert habe, habe ich noch zwei tolle Ideen gefunden.

Hieber-Märkte, leider nur in Baden-Württemberg ansässig, bietet Mehrwegboxen an der Frischetheke an, ich bin mir sicher, dort finden sie die Idee von TreeBox super, vielleicht bieten sie auch bald die Obstnetze dort an?

Tegut geht auch einen Schritt in die richtige Richtung.  dort kannst du seit neustem deine Dose für die Frischetheke von Zuhause mitbringen.

Ich hoffe, da ziehen bald alle Supermärkte und aber auch kleine, ortsansässige Händler wie Metzger, Käseladen und Bäckereien nach.

Auf Facebook hatten wir auch gerade eine tolle kleine Diskussion, da haben sich z.B. Mädels zu Wort gemeldet, die im Supermarkt arbeiten. Jetzt weiß ich auch, warum viele Supermärkte die Ware nur verpackt anbieten, es wird beim selbst abwiegen zu viel geklaut. Aus diesem Gesichtspunkt, sind wir Menschen auch mal wieder selbst mit Schuld, da kann ich die Supermärkte auch verstehen.

Es gibt aber auch tolle Denkansätze, wie wäre es mit Pfandboxen für die Salate, die fertig in der Theke angeboten werden. Da kann ich mir mittags meinen gesunden Snack holen, ohne schlechtes Gewissen, leer essen und wieder die Box abgeben. So wie ich das Leergut für die Flaschen mittlerweile auch selbstverständlich wieder abgebe. Obwohl ich da ein komplettes Mehrweg-System begrüßen würde. Warum bitte gibt es Einwegpfandflaschen????

Wie sind deine Erfahrungen? Lebst du, so wie ich, eher im ländlichen Bereich oder in einer Großstadt? Sind meine Ideen in deinem Alltag umsetzbar?

Danke an TreeBox, die Obst- und Gemüsebeutel wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

4 Comments on “Einkaufen ohne Plastikmüll – geht dies überhaupt noch?

  1. Die Gemüsebeutel sind ja klasse! Und die Idee mit der Pfandbox für Salat ist genial. Da wäre ich sofort dabei.
    LG Perdita

  2. Toller Artikel. Lebe in einer Gemeinde unweit von einer Grossstadt entfernt und achte seit kurzem extrem darauf, so wenig Plastik wie möglich zu kaufen. Wirklich erschreckend, wieviel Plastik überall herumschwirrt. Stoffbeutel sind immer mit dabei. Liebe Grüße sendet dir Melli

    • Ich danke dir 🙂 Es ist nicht einfach auf Plastik zu verzichten, aber wenn alle mitmachen, schaffen wir es. Liebe Grüße Heike

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