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Heute zeige ich dir, was ich mit meinen alten, treibenden Kartoffeln mache. Die werden bei uns nicht weggeworfen, sondern sie dürfen in einen Kartoffelturm einziehen.

Für den Kartoffelturm brauchst du Karnickel-Draht, Zeitungspapier und Erde zum befüllen. Und natürlich Kartoffeln, die schon getrieben haben.

Ich habe mir den Draht rund gebogen mit einem Durchmesser von ca. 30 cm. Die Enden des Drahtes habe ich ineinander verwoben, damit er sich nicht mehr öffnet.

Dann habe ich den Turm innen mit Zeitungspapier ausgelegt. Dieses sorgt dafür, dass die Erde nicht aus dem Turm fällt und verrottet mit der Zeit, damit dann später meine Kartoffeln ihr Grün nach außen treiben kann.

Kartoffelturm

Nun kommt auf den Boden die erste Lage Erde, ca. 10 cm habe ich eingefüllt, bevor ich die ersten Kartoffeln eingelegt habe.

Kartoffelturm

Zeitungspapier verhindert das Abrutschen der Erde

Die Kartoffeln habe ich an den Rand gelegt, immer eine Handbreit dazwischen. So kann das Grün später nach außen treiben und die Kartoffeln haben Platz für die neuen Knollen.

Kartoffelturm

Die Kartoffeln werden eingesetzt

Auf jede Runde Kartoffeln wieder ca. 10 cm Erde geben, solange, bis alle Kartoffeln aufgebraucht sind.

Bei mir waren es 25 Kartoffeln, also 5 Schichten.

Kartoffelturm

Mit Erde wird aufgefüllt

Dann nochmals bis oben mit Erde auffüllen. Wir haben hier in Schifferstadt lehmigen Boden, ideal für die Kartoffeln, weil er die Feuchtigkeit speichert.

Kartoffelturm

Oben kann nach Herzenslust bepflanzt werden

Momentan habe ich Salat oben eingesät. Mitte Mai werde ich noch Tomaten und Basilikum oben auf den Turm setzen. Die harmonieren sehr gut mit den Kartoffeln.

Und so sieht der Kartoffelturm im Mitte Juni aus, das Grün lugt aus allen Seiten hervor, die Tomate muss noch ein bißchen zulegen 😉

Was machst du mit deinen alten, ausgetriebenen Kartoffeln? Pflanzt du sie auch ein? Ich mache das schon seit Jahren, früher auf dem Balkon kamen sie in Blumenkübel 🙂