Animal Crossing: Happy Home Designer.

Im Test: Nintendo Animal Crossing 
#nintendo
#bb2g #gesponserter Post
Die liebe Angelique von Mackencheck hat für euch das Nintendo Spiel für den 3DS getestet und hier  ist ihr Bericht zu diesem tollen Spiel:

Schränke,
Vitrinen, Couch, Schreibtisch… alles, was sich eben alleine bewegen
lässt. Mir ist klar, dass es möglicherweise Leute gibt, die den Sinn
dahinter nicht ganz nachvollziehen können (hallo, ihr Gelsenkirchener Barock Liebhaber!!!11elf),
aber mal abgesehen davon, dass die Aktion einem Ganzkörperworkout
gleichkommt, hat man danach eine (fast) komplett neue Wohnung! Nun…
zumindest das Gefühl. Für Hardcore Möbelrücker, die auch in ihren
Träumen sämtliche Wohnungen dieser Welt neu einrichten. oder umkrempeln
wollen, gibt es ein fantastisches Spiel für den Nintendo 3DS. Animal Crossing: Happy Home Designer.
Animal
Crossing an sich sollte ein Begriff sein, denn die Serie begleitet
„uns“ bereits seit 15 Jahren und in Japan (wo sonst), hat die
Simulationsreihe die größte Fanbase. Das Grundprinzip der Animal
Crossing Reihe ist eigentlich schnell erklärt: Tue Dinge, verdiene Geld,
sammle neue Freunde. Während man in den vorherigen Titeln meist
verschiedene Tätigkeiten ausführen konnte (neben der typischen
Verschönerungsmaßnahmen auch Dinge wie Feldanbau, angeln, Fossilien
ausbuddeln… um eben sich zusätzlich ein wenig Taschengeld zu verdienen,
etc.), dreht es sich in Animal Crossing: Happy Home Designer
ausschließlich um … nun, sagen wir mal … den Beruf des
„Innenarchitekten“.
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Die neue Tine Wittler der Stadt

Zu
Beginn ist es nun erstmalig möglich, seinen Charakter individuell
anzupassen, wenn auch sehr rudimentär. Quasi als Neuankömmling in der
Stadt, benötigt man freilich einen Job, um sich seine Brötchen zu
verdienen. Der Weg führt uns zu ImmoNook, die größte (und einzige)
Top-Agentur, was Inneneinrichtungen betrifft. Nach einer kurzen
Einweisung, behält man sein rotes Architekten-Jäckchen und schon kann
losgehen: Der erste Kunde wartet schon!

Natürlich
darf man zu Beginn der Karriere nur verhältnismäßig kleine Brötchen
backen. Anscheinend traut man einem nicht nichts großes zu, schließlich
will man sich von einem Greenhorn ja nicht den sauer verdienen Ruf
verderben lassen. So steht man nun in einem grauen, leeren Raum, mit nur
einer kleinen Handvoll an Einrichtungsgegenständen (dennoch
erstaunlich, was so in den Koffer passt). Zum Glück ist die Kundin nicht
all zu anspruchsvoll. Hauptsache „pink“ muss es sein. Pinke Wände,
pinke Schränke, sowie Tisch, Stuhl und ein farblich passender Teppich
und fertig ist das „Pinke Zimmer™“. Der Kundin gefällt es und man fährt
stolz zurück zur Firma, um sich auch hier das hochverdiente Lob des
Chefs abzuholen. Mehr gibt’s für den ersten Arbeitstag nicht zu tun.
Fast nichts, denn da ja alles seine Rechtmäßigkeit haben muss, müssen
wir uns noch kurz vor den PC hocken, um einen Tagesbericht zu tippen
(vermutlich aus abrechnungstechnischen Gründen). Aber: Man freut sich
schon auf den nächsten Tag und natürlich auf die Kunden, die uns
möglicherweise erwarten.
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Eine Wand aus Flachbildfernsehern

Mit
den steigenden Ansprüchen und Diversitäten der Kunden, steigt natürlich
auch die Anzahl und Vielfältigkeit unseres Repertoire an
Einrichtungsgegenständen. So gibt es zu Beginn einer Mission eine
bestimmte Anzahl an bestimmten Gegenständen, die der Kunde unbedingt in
seiner Wohnung sehen möchte, die wir dann später auch in anderen
Wohnungen nutzen dürfen. BUT WAIT! THERE IS MORE!
Animal2-pc-games
Im
Laufe des Spiels, ist man nicht nur auf die Verteilung der Möbel
beschränkt, sondern kann auch aktiv auf das Design Bauteilen (z.B.
Fenster) einwirken. Auch um die Soundkulisse darf man sich kümmern. Das
Spielprinzip jedoch bleibt immer gleich: Nimm dir die Wünsche (so wirr
sie auch gestellt sein möchten (Punkte überall)) an und erfülle sie so
gut wie möglich. Der Kreativität sind hierbei allerdings nie Grenzen
gesetzt, ist man mit der Gestaltung selbst doch relativ frei. Wer jetzt
aber für sich keine Zukunft sieht, sein „Leben lang“ nur kleine Räume zu
gestalten, darf aufatmen, den die Räumlichkeiten selbst werden
umfangreicher und letztendlich darf man nicht nur die Wohnungen der
tierisches Einwohner der kleinen Stadt einrichten, sondern erhält sogar
Jobs, im Dienste der Stadt selbst. So darf man dann seiner Kreativität
bei der Umgestaltung von öffentlichen Einrichtungen wie Cafés bis hin zu
Krankenhäusern austoben, wobei man hier dann nicht nur auf einen Raum,
sondern auch gleich mal drei Räume pro Auftrag aufhübschen darf.
„Erschwert“ wird dies nur, durch die beinahe unüberschaubare Anzahl an
Gegenständen, die man mit der Zeit aufgabelt.
Und
hier ist auch ein kleiner Kritikpunkt, wenn man so möchte. Im Prinzip
kann man nichts falsch machen. Egal was man macht, die Kundschaft wird
euch immer den Bauch pinseln, auch wenn der Wohnraum nach eurer
„Verschönerungsmaßnahme“ eher einer Möbel-Abstellkammer gleicht. Auf der
anderen Seite ist vielleicht ein WC als TV-Sessel-Ersatz doch auch
ziemlich praktisch.
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Weil einfach einfach einfach ist

Das
A und O eines jeden Spiels, ist natürlich die Steuerung. Und die fällt
in Animal Crossing: Happy Home Designer denkbar einfach aus. Die
Einrichtungsgegenstände, lassen sich ganz simpel mit dem Touchpen durch
die Gegend tragen (was übrigens auch mit dem Spielcharakter möglich ist,
sollte dieser im Weg stehen). Drehen kann man die Gegenstände durch
Betätigung der A-Taste (im Prinzip die Taste eurer Wahl, wenn ihr mit
jeglichen Elementen des Spiels „kommunizieren und interagieren“ wollt).
Und das war’s auch schon im Prinzip. Auf diese Art und Weise, lassen
sich auch die größten Räume im Nu gestalten.

amiibo-Kartensammelwuthausparty

Mit
einem weiteren Feature, versucht die Langzeitmotivation in Animal
Crossing: Happy Home Designer weiter zu steigern: amiibo-Karten. Zirka
hundert dieser Charakter-Karten sind bereits verfügbar und mehr werden
kommen. Ein Paradies für Sammelwütige, doch was macht man mit diesen
Karten?
In
Animal Crossing: Happy Home Designer wird man an sich schon von vielen
zahlreichen Bewohnern dazu aufgerufen, um ihre Wohnungen neu
einzurichten? Was aber, wenn der Lieblingscharakter einfach nicht
erscheinen will? Kurzerhand zückt man also sein amiibo-Fon, scannt die
bevorzugte Karte und schon darf man seinen Lieblingsfreund quasi einen
Besuch abstatten. Das ist aber noch nicht alles, denn mittels dieser
Karten, lassen sich auch weitere Personen herbeirufen, um in einer
Wohnung eine fetzige Housewarming-Party zu feiern. Man kann sogar
einzelne Möbel auf der Karte speichern, um diese dann mit seinen
Freunden (nach Weitergabe) zu teilen. Wer jetzt zudem noch eine passende
amiibo-Figur des betreffenden Charakters hat und diese ebenfalls von
der 3DS scannen lässt, erhält ein goldene Statue, als
Bonus-Einrichtungsgegenstand.
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Traumhütte!

Man
kann zwar seine Kreationen der Community bereitstellen, um Bewertungen
abzustauben, oder um an bestimmten Motto-Wettbewerben teilzunehmen, aber
insgesamt war’s das auch schon mit der Online-Funktionalität. Wie toll
wäre es gewesen, wenn man einen Freund in seine Butze nicht nur einladen
könnte, sondern dass man auch gemeinsam diese einrichtet.

Fazit

Insgesamt
ist Animal Crossing: Happy Home Designer ein solides Spiel, mit
putzigen Grafiken und niedlichen Charakteren. Der Umfang, den das Spiel
in Sachen Gestaltungsobjekten bietet, ist unfassbar groß, womit beinahe
unzählige Möglichkeiten und Freiheiten gewährt werden. Auch die große
Anzahl an Bewohnern, sollte hier positiv hervorgehoben werden.
Leider
fehlt mir irgendwie die Abwechslung vergangener Animal Crossing-Titel,
womit die Langzeitmotivation bei mir etwas schwächelt. Vielleicht kann
man bei zukünftigen Spielen der Serie noch etwas mehr in einen
„umfassenderen“ Multiplayer-Modus investieren… zumindest könnte ich mir
dies auf einer Wii U, oder deren Nachfolgerkonsole, sehr gut vorstellen.

Dennoch kann ich Animal Crossing: Happy Home Designer nur wärmstens empfehlen.

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 Die Produkte wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank
dafür. Alle Berichte beruhen auf meiner eigenen Meinung, sowie auf
meiner selbst gemachten Erfahrung.

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